natalie nimsgern&bernd becken gbr

barrierearm

Barriearme Websites bieten so wenig Zugangshürden wie möglich. Sie alle kennen wahrscheinlich die kleinen nützlichen Helfer, die als PlugIns bekannt sind. Jedes PlugIn ist eine Zugangshürde, da ohne PlugIn der Inhalt nicht erreichbar ist. Introseiten mit Flash und der unvermeidlichen Meldung: "Skip Intro" sind ein typisches Beispiel für diese Zugangsbarrieren. Suchmaschinen sind blind, sie sehen keine Bilder, erkennen keine noch so schönen Animationen. Eine Suchmaschine erkennt nur Texte. Also muss schon auf der Intro-Seite eine alternative Version der Intro-Seite angelegt werden, damit die Website für Suchmaschinen nutzbar und interessant ist.

 

Jedoch sind diese technischen Barrieren wie Flash- oder Java-PlugIns oder auch die Einbindung von JavaScript nicht nur schön anzusehen, sondern oft auch hilfreich, um die Nutzbarkeit der Seite zu erhöhen, in wenigen Fällen aber auch zwingend notwendig.

So kann JavaScript z.B. nicht nur die nervigen allgegenwärtigen PopUp-Werbefenster generieren, sondern auch z.B. Schaubilder in einer Lightbox vergrößern und damit die Thematik besser verdeutlichen. Aber auch interaktiv sortierbare Tabellen brauchen JavaScript. Ist JavaScript nicht verfügbar, weil es im Browser abgeschaltet wurde, dann ist die Tabelle immer noch sichtbar, der Mehrwert der interaktiven Sortierung jedoch nicht mehr gegeben. Das Schaubild ist immer noch zu sehen, aber die Vergrößerung in der Lightbox wird nicht funktionieren.

Damit ist eine Website nicht mehr barriefrei, da sie technische Hilfsmittel für die komplette Nutzbarkeit einsetzt, sie ist aber barriearm. Wichtig ist jedoch, dass zunächst alle Inhalte erreichbar sind.

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